So hat sich das Ruhrgebiet verändert

Das neue Gesicht des Ruhrgebiets

Ein Versprechen, das in Dortmund wahr gemacht wurde. Ein paar hundert Meter weiter südwärts liegt das Seequartier mit seinen lichtdurchfluteten Bürogebäuden. Eine Szenerie, wie es sie vergleichbar vielleicht nur in der Hamburger Hafencity gibt. Der Phoenix-See in Dortmund, ein künstlich geschafenes Gewässer, das mit 24 Hektar sogar ein wenig größer ist als die Binnenalster, markiert auf seine Weise das Ende der Montanindustrie. Denn dort, wo die Menschen heute segeln und rudern, wurde zuvor in den Hochöfen der Phoenix-Werke 162 Jahre lang Stahl produziert.

Phoenix – ein Name mit symbolischem Charakter. Doch der See ist nur das spektakulärste Beispiel städtischer Rekultivierung. In Bergkamen verwandelte man den Kohleumschlaghafen am Datteln-Hamm-Kanal in einen der größten Yachthäfen Deutschlands. Wo sich früher Kohlehalden türmten, fahren in der Marina Rünthe heute die Freizeitschifer ein und aus. Und auf den Grachten der Wasserstadt Aden schwimmen demnächst sogar die Häuser; Bootsbesitzer können daheim ankern oder mit dem eigenen Boot zur Arbeit kommen. „Phönix aus der Asche“ als Synonym für eine verloren geglaubte Sache, die plötzlich doch neues Leben entwickelt – in Dortmund, Kreis Unna, Hamm meint man damit sich selbst. Keine andere Region Europas hat einen derart tiefgreifenden Umbau hinter sich. In der IHK-Region, sagte Bundespräsident Joachim Gauck beim Festakt zum 150. Geburtstag der IHK zu Dortmund im Sommer 2013, ist „Strukturwandel“ ein anderes Wort für „Normalzustand“. Die Region hat sich schon of neu erfinden müssen. Vor allem, als der wirtschafliche Dreiklang von Kohle, Stahl und Bier allmählich verstummte. Sich neu erfinden. Das heißt vor allem, von vertrauten Pfaden abzuweichen und neue Wege zu gehen. Dazu braucht es eine Vision. Und Menschen, die sich nicht entmutigen lassen. Zum Beispiel 1999: Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik prognostizierte für Dortmund einen Rückgang der Einwohnerzahlen um 10,7 Prozent bis 2010, in Hamm sollte sich der Rückgang zwischen 7 und 9,6 Prozent bewegen – Zahlen, die weit über dem Durchschnitt für kreisfreie Städte lagen. Dem Kreis Unna versprach das Landesamt einen leichten Bevölkerungsanstieg, der wohl dem damals deutlich ausgeprägten Trend der Städter entsprach, „ins Grüne“ zu ziehen. Doch das Selbstbewusstsein der Menschen blieb ungebrochen. Die Region konzentrierte sich auf ihre Stärken. Es gab weitsichtige Initiatoren, die schon früh begannen, ihren Blick auf neue Branchen. zu richten, wie beispielsweise Informationstechnologie und Logistik. Sie wurden zum Fundament für einen Neuanfang. Ein anderes Fundament: die historisch gute Infrastruktur. Deren Ausbau hatte sich vor allem die Dortmunder Handelskammer auf die Fahnen geschrieben – quasi schon als Gründungsaufrag. Fast alle Gründungsmitglieder hatten bereits seit 1856 auch im „Canal-Comité“ mitgewirkt, das die Erschließung der Region über Wasserwege und Kanäle entschieden vorantrieb. In den 1920er-Jahren initiierte die Handelskammer den Bau des Flughafens, nach dem Zweiten Weltkrieg die Erweiterung des Dortmund-Ems-Kanals. Acht Jahre wurde daran gebaut, dann war er auch für Schife mit 1.000 Tonnen zugelassen. Die IHK war auch treibende Kraf des 1974 gegründeten Verkehrsverbandes Westfalen-Mitte, der eine wichtige Rolle in der regionalen Verkehrsplanung spielt. Die Region wird heute von einem der dichtesten Straßennetze Europas durchzogen. Bei Kamen kreuzen sich die beiden ältesten deutschen Autobahnen, die Bundesautobahn 1, die in Nord-Süd-Richtung zwischen Heiligenhafen und Saarbrücken verläuf, und die Bundesautobahn 2, die in Ost-West-Richtung Oberhausen und Berlin verbindet. Hamm und Dortmund bilden wichtige Knoten auch im überregionalen Schienenverkehr – für Personen, Güter und Fracht. Die Straßen und Kanäle, Schienen und Abstellgleise waren einst Versorgungsadern für die Region und Transportwege. Heute sind sie ein wertvolles Pfund, mit dem sich auf vielfältige Weise wuchern lässt. Zwar war es aufwendig, das Logistiknetz so auszubauen, dass es den viel höheren Ansprüchen der Handelslogistik genügt, doch die Arbeit hat sich gelohnt: Im Kreis Unna beschäfigt die Logistikbranche mittlerweile nahezu 17 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäfigten. Die logistische Wertschöpfung im westfälischen Ruhrgebiet findet auch überregional Anerkennung. Im jährlich ausgetragenen Wettbewerb um die Auszeichnung „Logistikstandort des Jahres in NRW“ auf der internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen Expo Real in München reichen sich die Logistikzentren von Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna den Preis seit Jahren reihum immer weiter – ihr Angebot ist NRW-weit konkurrenzlos. Logistiker von morgen studieren in Dortmund und Hamm. An der TU Dortmund und der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaf lernen sie ihr Handwerk in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Unternehmen der Logistikbranche. Näher können Forschung und Praxis nicht beieinanderliegen. Doch Logistik ist nur eines von vielen neuen Standbeinen, auf die sich die IHK-Region Dortmund, Kreis Unna, Hamm heute stützen kann. Bereits in den 1950er-Jahren, mitten im Stahlboom, hatte die Kammer erste Weichen gestellt, um Dortmund als Technologiestandort zu profilieren. Dass dies einmal ein wichtiger Baustein im Strukturwandel werden würde, ahnte damals noch keiner. Zu gut lief das Geschäf der Traditionsbranchen. Und so nahmen zunächst auch nur Eingeweihte davon Notiz, wie Dortmund weitere Akzente setzte. Zum Beispiel mit der Gründung des ersten europäischen Sofwarehauses, des späteren Mathematischen Beratungs- und Programmierdienstes, kurz mbp, im Jahr 1957. Elf Jahre später nahm die Universität Dortmund als eine der ersten im Ruhrgebiet ihren Betrieb auf. Mitte der 1980er-Jahre folgte das TechnologieZentrumDortmund, das Gründer aus dem Bereich IT und aus anderen Technologien wie der Elektronik, der Mikrosystemtechnik und der Biomedizin unterstützte. Es ist die Keimzelle der heutigen IT-Community der Stadt, zusammen mit dem TechnologiePark. Er ist mit 280 überwiegend IT-Unternehmen und insgesamt 8.500 Beschäfigten einer der erfolgreichsten in Europa. Das Dortmunder Erfolgsmodell, Wissen und Wirtschaft zu verknüpfen, hat sich längst in der Region herumgesprochen. Hamm hat dieses Programm mit der Hochschule Hamm-Lippstadt beispielhaft umgesetzt. Interdisziplinär und praxisorientiert bildet sie die Ingenieure der Zukunf aus – dank ihrer modernen Ausstattung lässt sie dabei noch Raum für Familie, für internationale Erfahrungen oder auch für einen Beruf. Wer anschließend ein Unternehmen gründet, wird im ganzen Westfälischen Ruhrgebiet nach Kräfen unterstützt, sei es im Hammer Technologie- und Gründerzentrum Hamtec, im Technologiezentrum Lünen Lüntec oder in den Zentren von Kamen und Schwerte. Die Existenzgründer in den Zukunfsbranchen finden Infrastruktur, Beratung und Vernetzung vor und leisten dafür vor allem eins: Aufbauhilfe an einem Standort, an dem sich Zukunfstechnologien mit solider Ausbildung und interdisziplinärer Forschung zur Wissenswirtschaf von morgen vernetzen. Was also ist aus den düsteren Prognosen geworden? Die Stadt Hamm registrierte 2013 genauso viele Beschäfigte wie 1980; der Kreis Unna verzeichnet in diesem Zeitraum sogar einen Zuwachs von 10.000 Beschäfigten. Dortmunds Beschäfigungszahlen liegen nur leicht unter denen von 1980. Doch die Tendenz ist eindeutig positiv. In den Krisenjahren 2008/09, als anderswo kräfig Jobs gestrichen wurden, blieb der Arbeitsmarkt in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna stabil. Dafür sorgte der traditionell starke Mittelstand, gemeinsam mit großen Unternehmen. Von ihnen haben es einige bis an die Weltspitze geschaft. Zugleich gewann die Region landschaflich und kulturell deutlich an Attraktivität. Nicht nur am Dortmunder Phoenix-See genießen die Bewohner Lebensqualität, die noch vor dreißig Jahren als schöner Traum belächelt worden wäre. Hamm widmet sich der Aufgabe, die Auen der Lippe wieder lebenswert zu machen. Und der Kreis Unna verwandelt seine ehemals gewerblich genutzten Flächen in naturnahe Wohnquartiere. Das Umweltzentrum Westfalen in Bergkamen-Heil lehrt über regionale Produkte und naturnahes Leben und zeigt damit, dass Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sind. Auch das kulturelle Leben ist reichhaltig. Fast jede Stadt in der IHK-Region hat heute ihre eigenen Festivals, sei es das Kinofest Lünen als Publikumsfestival für den deutschsprachigen Film, der Klassiksommer Hamm, das Dortmunder Musikfestival Klangvokal, das Open-Air-Festival Juicy Beats im Westfalenpark oder das „Welttheater der Straße“ in Schwerte. Die Kreativwirtschaf zählt in der Region zu den Wachstumsbranchen und ist zugleich ein wichtiger Standortfaktor bei der Suche nach qualifizierten Fachkräfen. Die Botschaf vom gelungenen Strukturwandel verbreitet sich erst allmählich außerhalb der Region. Imagearbeit bleibt eine Daueraufgabe. Phönix ist aus der Asche gestiegen. Die Geschichte der Region ist die einer einzigartigen Metamorphose.

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Der Handel im Umbruch – Die neuen Marktplätze

Handel ist Wandel – das lässt sich auch im Bezirk der IHK zu Dortmund an vielen Stellen exemplarisch studieren. Auf dem Westenhellweg in der Dortmunder City, einer der bedeutendsten Einkaufsmeilen der Nation, eröfnete 2011 die Thier-Galerie ihre Pforten und setzt mit 160 Fachgeschäfen unter einem Dach einen neuen, starken Akzent. Auch in Hamm gibt es mit dem Allee-Center ein Einkaufszentrum mit einem großen Kundenzuspruch. Beides sind gute Beispiele, wie die Innenstädte der Oberzentren mit Facettenbreite bei Angebot und Beratung weiterhin Kundenmagnete bleiben können. Denn die rasante Entwicklung des Online-Handels bringt Veränderungen, die sich je nach Branche sehr unterschiedlich auswirken werden. Wirtschafsforschern zufolge profitieren hiervon vor allem die 1-a-Lagen – schwierig wird es in Nebenzentren und kleinen Städten. Im Trend liegt der weitere Rückgang an Fachgeschäfen, während die Zahl der Discounter-Niederlassungen zunimmt. Im Kammerbezirk gibt es rund 12.000 Einzelhändler. Ihre Situation ist so individuell wie ihr Angebot. Ob Zeitungskiosk, Angelfachgeschäft, Supermarkt oder Kaufhaus: Gemeinsam stehen sie vor der Situation, dass im westfälischen Ruhrgebiet die Bevölkerungszahl eher rückläufig ist, während die Verkaufsfläche stabil bleibt. Insgesamt liegt die Versorgung mit Verkaufsflächen von mehr als 650 Quadratmetern etwas unter dem Ruhrgebietsdurchschnitt. Die größte Stadt der Region, Dortmund, hat nach der jüngsten Erhebung der IHK im Ruhrgebiet vor Essen die größte Einzelhandelsfläche zu bieten: Sie summiert sich auf 658.000 Quadratmeter. Wie wirkt sich da ein weiterer Mitspieler aus? Die Thier-Galerie, die auf einen Schlag die Einzelhandelsfläche in der Dortmunder City um 33.000 Quadratmeter vergrößerte, hat anderen Teilen der Innenstadt nicht geschadet. Vielmehr hat sie sich zum Besuchermagneten entwickelt, von dem Dortmund als Einkaufsstadt profitiert. Ein weiterer wichtiger Indikator: Das Mietpreisniveau in der Dortmunder City ist trotz des deutlichen Zuwachses an Verkaufsfläche nicht gesunken. Und was passiert, wenn große Anbieter verschwinden? Positive Antworten hat man in zwei Städten des Kreises Unna gefunden, wo die aufgegebenen Hertie-Warenhäuser auf eine neue Nutzung warteten. In Kamen wurde im Frühjahr 2014 der Grundstein für den Neubau eines Einkaufszentrums gelegt, den die Presse als einen Glücksfall für die Innenstadt wertet. 20 Millionen Euro werden hier investiert. In Lünen setzt der Bauverein als neuer Eigentümer des ehemaligen Warenhauses auf eine Mischnutzung aus Einzelhandel, Dienstleistungen sowie Wohnen und nimmt dafür zehn Millionen Euro in die Hand. In Schwerte stellt sich die Politik dem Dauerbrenner Einzelhandel und Stadtentwicklung. Mit gezielten Aufwertungsmaßnahmen stärkt man den Handelsstandort dort, etwa mit einem barrierefreien Busbahnhof. Auch die privaten Immobilieneigentümer und Betriebe in der Bahnhofstraße ergreifen die Chance: Sie gründeten eine Immobilien- und Standortgemeinschaf. Das passt in das von der IHK unterstützte Konzept der Region, Zentren zu stärken und leichter zugänglich zu machen. Auf der grünen Wiese ebenso wie auf den Brachen der Montanindustrie hat sich das andere Standbein des Handels etabliert. Der mittelständisch geprägte Großhandel und die Handelslogistik sind bei Agenturen in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna Motoren des Strukturwandels. Drei Binnenhäfen und das dichte Autobahnnetz sorgen für kurze und efektive Wege mitten im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Europas und seinen Absatzmärkten. Eine gute Infrastruktur ist ein Standortvorteil. Im Einzelhandel spielt die Flächengröße eine immer wichtigere Rolle. Egal ob in Groß- städten wie Dortmund und Hamm oder Orten wie Holzwickede und Fröndenberg: Kleine Ladenflächen sind immer weniger marktfähig. Kein Wunder, denn eine Parfümerie, die früher mit 200 Quadratmetern für ihr Sortiment auskam, braucht heute die dreifache Fläche. Ein ähnliches Verhältnis herrscht im Schuheinzelhandel: Kam man früher mit 400 Quadratmetern aus, werden heute Ladeneinheiten mit 700 bis 800 Quadratmetern gesucht. Damit kämpfen insbesondere die Nebenzentren und kleineren Orte. Sind dort solche Flächen nicht verfügbar oder nicht rentabel, wandern die Kunden in die Oberzentren oder zum Online-Handel ab. Zalando und Co. lassen schön grüßen. Und die Verlagerung ins Netz verläuf schnell: Für 2013 bezifert der Bundesverband des deutschen Versandhandels den Umsatz im Online-Handel auf 48,4 Milliarden Euro. Der Anteil des Online-Handels am gesamten deutschen Handelsumsatz stieg binnen Jahresfrist von 9,4 auf 11,2 Prozent. Das Beispiel Buchhandel zeigt aber auch, dass die aktuellen Marktverschiebungen zwischen stationärem und Online-Handel nicht nur in eine Richtung laufen. Während Amazon und Co. expandieren und Buchhandelsketten wie Thalia sich im Gegenzug vom Dortmunder Westenhellweg zurückgezogen haben, nutzen kleinere und mittelständische Unternehmen ihre Chance. Mit ihren Geschäften setzen Buchenthusiasten z. B. erfolgreich auf Kundennähe, Beratungskompetenz und andere weiche Faktoren wie gemütliches Ambiente. Dennoch ist klar: Der E-Commerce bringt wachsende Herausforderungen für die Händler in der Innenstadt, weil der Online-Anteil auch bei zentrenrelevanten Artikeln beständig zunimmt. Zu den Antworten, die der ideenreiche Handel selbst entwickelt, gehören Multi-Channel-Konzepte. Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland hat nahezu jeder dritte stationäre Händler mittlerweile einen eigenen Online-Shop und ist so zum Multi-Channel-Unternehmen geworden. Diese Zahlen zeigen, dass der klassische Handel vom Online-Trend auch profitieren kann. Aber: Wer sich ins Netz aufmacht, braucht einen langen Atem, denn Erfolg lässt sich nicht programmieren. Mindestens vier Jahre sollte man einkalkulieren, um sich im Netz zu etablieren. Pioniere des Internetzeitalters in der Region waren die Eheleute Schröer aus Unna. Dort betreiben sie ihr gleichnamiges Fachgeschäf für Kanus, Kajaks und Outdoor-Ausrüstung – und schon seit über 15 Jahren einen Shop im Netz. Dieser Schritt lag nahe, weil man mit diesem Sortiment auf überregionale Kundschaf angewiesen ist. Die Schröers haben beide Angebote so verzahnt, dass daraus zwei gleichbedeutende Verkaufskanäle geworden sind – und sie damit zum bundesweiten Anbieter. Tatsache ist, dass viele Kunden bereit sind, für gute Beratung vor Ort zu bezahlen. Dazu zählt auch, dass man ihnen mit dem eigenen Webshop die Möglichkeit eröfnet, sich umfassend zu informieren. Voraussetzung dafür ist, dass das gesamte Angebot im Netz einzusehen und die Präsentation ständig aktuell ist. Das sind keine kleinen Herausforderungen. Ob vor Ort oder im Netz: Wandel im Handel bleibt die einzig verlässliche Konstante.

Quelle + PDF Download

Weiterführende Links zum Ruhrgebiet:

 

http://www.ruhr-tourismus.de/ – http://www.metropoleruhr.de/ – http://www.ruhr-guide.de/

 

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